Namaste – 04. Mai 2012

Zu Gast bei Herrn Singh – Indisch essen am Arabellapark

Seit August 2010 hat das indisch-pakistanische Restaurant Namaste am Rosenkavalierplatz, in den ehemaligen Räumlichkeiten des New Hong Kong, geöffnet. Von außen eher unscheinbar ist das Restaurant im 1. Stock innen sauber und gepflegt, die Atmosphäre allerdings nicht typisch indisch. Bei schönem Wetter können die Gäste auf der – leider mit Plastikmöbeln ausgestatteten – Terrasse essen.

Die Speisekarte hält neben Tandoori-Gerichten und ausgesuchten indischen Spezialitäten unterteilt nach Huhn, Rind, Lamm, Ente und Fisch auch eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten bereit.

Wir waren zu zehnt im Namaste, inklusive zwei kleinen Kindern, die ebenso wie die Erwachsenen sehr freundlich behandelt wurden. Das Restaurant war zur Mittagszeit gut besucht.

Gemischter VorspeisentellerVorneweg gab es – wie bei vielen Indern üblich – Papadam mit drei verschiedenen Dips. Dann wählten wir zwei gemischte Vorspeisenteller (je 15 Euro) mit Gambas, Chicken Tikka, frischem Gemüse, frittierten Zwiebeln, Samosa und indischem Brot. Bereits hier kam die Vielfalt der in der indischen Küche verwendeten Gewürze gut zur Geltung.

Als Hauptspeisen bestellten wir folgende Gerichte: Ente Khumb Wala (Zartes Entenbrustfilet mit frischen Champignons, Knoblauch und Ingwer in Mandel-Safransauce, 15 Euro), Vegetable Jalfrezi (Gemischtes frisches Gemüse, pikant gewürzt, 9,90 Euro), Shahi Paneer (Indischer hausgemachter Käse zubereitet in Tomaten-Sahne-Sauce, 9,90 Euro), Mango Lamm (Zartes Lammfleisch in Mango-Safran-Cashewnuss-Sauce, 12,90 Euro) sowie von der Mittagskarte Chicken Sabzi (Hühnerfleisch mit frischem Gemüse, 6,90 Euro), Ente Khumb Wala (Ente mit Champignons, 7,90 Euro) und Mutton Do Pyaza (Lammfleisch mit Tomaten und Zwiebeln in Joghurtsauce, 7,10 Euro).

Ente Khumb Wala

Die Mittagsmenüs wurden wahlweise mit Salat oder Tagessuppe (diesmal eine indische Erbsensuppe) serviert. Das Essen war gut, aber nicht außergewöhnlich. Die feine Abstimmung der Gewürze hatte der Koch gut im Griff, die Zubereitung des Fleisches jedoch nur bedingt. Für die Kinder gab es ein Mangodessert aufs Haus.

Wir wurden vom sehr kommunikativen Chef, Herrn Singh, bedient. Nachdem er uns zeigte, wie der Inder mit dem Naan Brot die Speisen aufnimmt, ließ er uns raten, wie alt er ist. Bei richtiger Schätzung versprach er uns 100 Euro. Leider lagen wir drei Jahre daneben, zumindest laut Herrn Singhs österreichischem Pass.

Fazit: Das Namaste ist – vor allem aufgrund der preiswerten Mittagsmenüs – durchaus keine schlechte Wahl. Es kann allerdings nicht mit führenden Indern konkurrieren. Trotzdem ist das Lokal eine Bereicherung für den Arabellapark.

P.S.: Wir schätzten Herrn Singh auf 67 Jahre  😉

Namaste, Rosenkavalierplatz 12, 81925 München, Telefon: 9101190

Rechnung Namaste

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