Freisinger Hof – 16. Januar 2013

Genuss seit 1875 – Österreichische Spitzenküche am Isarhochufer

Das Restaurant Freisinger Hof ist ein traditionsreicher Gasthof aus dem Jahr 1875. Die österreichischen Wirtsleute Wallisch pflegen den ländlichen Stil in den Gasträumen des alten gelben Hauses. Die Einrichtung ist bayerisch mit Holztäfelung, die Tische sind ansprechend gedeckt, Blumen schmücken das gediegen-gemütliche Restaurant. Das Ambiente ist stilvoll und im Sommer dank des am Isarhochufer gelegenen Biergartens bezaubernd.

Auf der abwechslungsreichen Speisekarte findet sich regionale und saisonale Küche aus Süddeutschland und Österreich. Die umfassende Weinkarte hält ein schönes Angebot ausgezeichneter Weine bereit, vor allem aus den bekannten österreichischen Anbaugebieten Wachau, Südsteiermark und Burgenland.

Bei unserem Besuch wurde uns gleich zu Beginn ein Brotkorb mit Buttertöpfchen und anderen kleinen Schmankerln serviert. Als Vorspeisen wählten wir die aufgeschäumte Currysuppe mit Scampi und Zitronengras (9,50 Euro) sowie die Bouillon vom Tafelspitz mit Grießnockerl (5,50 Euro). Beide Suppen schmeckten ausgezeichnet und waren ideale Appetitanreger.

Geeiste Marillenknödel auf Auch die Hauptspeisen waren von hervorragender Qualität. Der Tafelspitz (23,50 Euro), im Kupfertopf serviert, war – wie angekündigt – eine Wiener Legende. Er ließ sich mit der Gabel zerteilen, dazu gab es frisches Gemüse, Apfelkren, Schnittlauchsauce und knusprige Bratkartoffeln. Das Steinbeißerfilet (23,50 Euro) wurde auf einem Bett aus Kartoffelpüree mit einer reichen, cremigen Sauce serviert. Der Fisch hatte einen äußerst zarten Geschmack und war eine feine Sache. Auch die Lammkoteletts mit Bohnen und Kartoffelgratin im duftenden Thymianjus (26,50 Euro) hatte der Koch wunderbar rosa gebraten. Das Wiener Schnitzel (21,50 Euro), hauchdünn und riesengroß, war eingehüllt in eine schön gewellte Panade. Dazu wurden Petersilienkartoffeln und ein nettes Zitronensackerl serviert.

Zum Dessert wählten wir geeiste Marillenknödel auf Vanillesauce (10,50 Euro) sowie Crème Brûlée mit Praliné-Eis und frischen Früchten (10,50 Euro) – der perfekte Abschluss für diesen Abend!

Das gut geschulte Personal war freundlich, natürlich und aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein. Wir fühlten uns im Freisinger Hof sehr wohl und aufgehoben. Besonders schätzten wir den familiären Charakter des Lokals sowie die angenehme und ruhige Atmosphäre in der Gaststube.

Lammkoteletts mit Bohnen und Kartoffelgratin im duftenden Thymianjus

Das Preisniveau ist gehoben, aber der Qualität der Speisen und Getränke angepasst. Kritisch ist allerdings die Parkplatzsituation: Vor dem Restaurant stehen nur wenige Plätze zur Verfügung. Es kann jedoch während des Gaststättenbesuchs in der Tiefgarage des dazugehörigen Hotels kostenlos geparkt werden. Ein Lokal mit Charme, das vom gehobenen Bogenhausener Klientel geschätzt wird und sich auch für besondere Anlässe eignet. Speisen und Service lassen keine Wünsche offen. Hier gibt es gepflegte österreichische Küche auf Gourmetniveau. Eine Reservierung ist empfehlenswert.

Restaurant Freisinger Hof, Oberföhringer Straße 189, 81925 München, Telefon 952302

Rechnung Freisinger Hof

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