Piadina Bar Italian Streetfood – 09. Oktober 2013

Gefüllt, gebacken und geklappt – Frische Piadine im Stemmerhof

Goldschmiede, Bridgeschule, Fischhäusl, Wortwerkstatt, Naturmode, Windelservice: Die unterschiedlichsten Läden und Restaurants finden sich im Stemmerhof, dem geschichtsträchtigen, ehemaligen Bauernhof gegenüber der alten Sendlinger Kirche. Seit knapp zwei Jahren gibt es dort auch eine Piadina Bar.

Piadina stammt aus der Emilia Romagna: Es handelt sich um ein dünnes, knuspriges Fladenbrot, das unterschiedlich belegt werden kann. Warm, schnell zubereitet und gefüllt mit typischen Produkten der Region ist die Piadina in Italien ein beliebter Imbiss zu jeder Tageszeit. Man bekommt sie in Bars oder an Straßenständen.

Piadina Antipasti e Finocchio und Piadina SalsicciaBei unserem Besuch im Stemmerhof wählten wir eine Piadina Antipasti e Finocchio (5,50 Euro) und eine Piadina Salsiccia (6,50 Euro). Ob geschmortes Gemüse und Fenchelsalami oder Rucola und Weichkäse in Kombination mit der italienisch pikanten Wurst Salsiccia – die würzigen Mischungen schmeckten ausgezeichnet.

Semhar Asgodom, der Koch mit den eritreischen Wurzeln, und die Restaurantfachfrau Franziska Seidl legen großen Wert auf qualitätsvolle Produkte, die Piadine machen sie täglich frisch. Der Teig aus Wasser, Bio-Dinkelmehl, Öl und Salz wird auf einer gusseisernen Platte gebacken und noch warm belegt. Die Piadina Bar eröffneten sie 2011, davor lernten sie von Küchenprofi Holger Stromberg und reisten durch Australien.

Piadina Bar Italian Streetfood

In der Piadina Bar gibt es neben dem norditalienischen Pfannen-Fladenbrot auch wechselnde Pastagerichte, Salate, Kuchen und hausgemachte Desserts – hübsch serviert in kleinen Einmachgläsern. Das Publikum ist bunt gemischt, viele Gäste verbringen hier ihre Mittagspause – beim Streetfood in Sendling.

Piadina Bar Italian Streetfood, Plinganserstraße 6, 81369 München, Telefon: 888898753

Rechnung Piadina Bar

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Schlösselgarten – 07. Juli 2013

Günstig und gschmackig – Einkehren bei den Schrebergärtnern

Zu der in Bogenhausen liegenden Kleingartenanlage No 19 gehört seit über 60 Jahren die Gartenwirtschaft Schlösselgarten. Etwas versteckt hinter dem Klinikum Bogenhausen laden die Wirtsleute Anita und Gerd in ihre Gaststätte mit dem urig-bayerischen Biergarten ein. Regelmäßig gibt es Livemusik und Jazzfrühschoppen mit bekannten Politikern, kürzlich war Sigmar Gabriel da. Die Speisekarte enthält bayerische Schmankerl, Saisonales sowie verschiedene Brotzeiten. Die Preise sind moderat.

Salatteller mit gebratenen Pfifferlingen Bei unserem Besuch wählten wir Tagliatelle mit gebratenen Pfifferlingen (10,90 Euro), Münchner Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat (11,80 Euro), Schnitzel Wiener Art mit Pommes frites und grünem Salat (9,80 Euro) und einen bunten Salatteller mit gebratenen Pfifferlingen (10,90 Euro). Die Qualität des bestellten Essens war in Ordnung, die Portionen reichlich.

Ein Lokal, das sich aufgrund des bezaubernden Biergartens mitten im Grünen aufzusuchen lohnt. Kaum Touristen, das alteingesessene Publikum kommt aus der Umgebung. Verbesserungsfähig ist allenfalls die Freundlichkeit der Bedienung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Günstig und gschmackig – auch das ist Bogenhausen.

Tagliatelle mit gebratenen Pfifferlingen

Schlösselgarten, Cosimastraße  41, 81925 München, Telefon 915452

Rechnung Schlösselgarten

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KvR – 02. Juli 2013

Entrecote und Charolais – Saftige Steaks vom Buchenholzgrill

Im ehemaligen Rolandseck in Schwabing eröffnete mit dem KvR – Kapitales vom Rind Anfang 2011 eine Mischung aus Wirtshaus und Steakhouse. Das Wirte-Duo Simi Berst und Marc Uebelherr, die auch das Zoozies, das Gast und das Ksar betreiben, achtete darauf, die Tradition der Räumlichkeiten zu erhalten und zugleich neu zu interpretieren.

FleischvitrineHerzstück des KvR ist die Fleischvitrine und der zugehörige Grill. Hier liegen beeindruckende Fleischstücke von bayerischen, irischen oder argentinischen Rindern. Der Gast kann sich bei der Fleischauswahl beraten lassen und sich dann seine gewünschte Fleischsorte aussuchen. Über der Glasvitrine hängt ein Gemälde, auf dem die Anatomie einer Kuh abgebildet ist. Darauf kann der Gast sehen, aus welcher Körperregion das Fleisch seiner Wahl stammt. Auch die Menge lässt sich individuell bestimmen, sodass der Größe des Steaks im Grunde keine Grenzen gesetzt sind. Fertig zubereitet wird es dann an den Tisch geliefert und kann durch verschiedene Beilagen und Saucen ergänzt werden. Neben Gegrilltem bietet die Karte durchaus Alternativen – nicht zuletzt auch für Vegetarier oder Fischliebhaber.

Wir sind jedoch zum Steak essen gekommen und wählten das US Entrecote (13,10 Euro pro 100 Gramm) mit Ofen-Gemüse-Salat (3,50 Euro) und Barbecue-Soße (1,50 Euro) sowie das südamerikanische Filet (12 Euro pro 100 Gramm) mit Rosmarinkartoffeln (2,80 Euro) und Rotweinjus (1,50 Euro). Vorab gab es einen Sprizz (6,50 Euro), den es hier in vielen verschiedenen Varianten gibt (besonders empfehlenswert: Schwabing Sprizz und Viktoria Sprizz).

Nachdem wir Sorte und Größe an der Fleischtheke ausgesucht hatten, bereiteten die Köche die Steaks individuell auf dem offenen Buchenholzgrill zu. Das Entrecote wählten wir medium, das Filet medium rare. Beide Fleischstücke wurden einwandfrei zubereitet, der gewünschte Garpunkt perfekt getroffen. Die Qualität des Fleisches wie auch der Beilagen war überdurchschnittlich gut. Die auch sehr guten Saucen oder die selbst gemachte Kräuterbutter brauchte es eigentlich gar nicht.

Südamerikanisches Filet

Der Service war freundlich, aufmerksam und schnell, das Team schien eingespielt. Auf der schönen Sommerterrasse fühlten wir uns sehr wohl, im Lokal selbst war es allerdings etwas laut. Auch die dunklen Holzbänke vermittelten nicht den gemütlichsten Eindruck.

Das war es aber auch schon an Kritik, somit überwiegt im KvR eindeutig das Positive: tolles Konzept, netter Service, angenehme Atmosphäre. Fleischqualität, Zubereitung und Präsentation überzeugen. Die Preise sind gehoben, der Qualität aber angemessen. Hier wird Fleisch zelebriert. Eines der besseren Steakhäuser der Stadt!

KvR – Kapitales vom Rind, Viktoriastraße 23, 80803 München, Telefon: 44 23 77 36

Rechnung KVR

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Sushi King – 23. Mai 2013

Uramakis vom Fließband – Sushi satt beim Sushi King

Der Sushi King ist ein japanisches Restaurant in der Nähe des Marienplatzes und hat ein Running Sushi. Running Sushi ist ein deutscher Begriff, den es weder im Englischen noch in einer japanischen Übersetzung gibt. Es handelt sich dabei um Kaiten Sushi, das wörtlich übersetzt Fließbandsushi heißt. Im Sushi King darf man sich dabei mittags für 11,50 Euro (abends 18,50 Euro) so viele der kleinen bunten Teller mit Sushi-Türmchen und asiatischen Speisen vom Fließband nehmen, wie man möchte. Auch eine Miso-Suppe ist im All-You-Can-Eat-Menü inkludiert.

Betritt man das Lokal, kommt einem als erstes in den Kopf: sehr laut, sehr voll, sehr klein. Das Ambiente verspricht nicht wirklich urige Gemütlichkeit, die Einrichtung ist eher schlicht und funktionell. Auf den Tischen finden sich Sojasauce und Einwegstäbchen. Das Lokal ist gut besucht, das Publikum bunt gemischt. Ein Japaner ist allerdings nicht darunter.

Sushi KingWir nahmen an einem kleinen Tisch direkt am Laufband Platz und bedienten uns im Glastunnel. Unentwegt kamen Makis und Nigiris vorbei, die hauptsächlich mit Gurke, Avocado, Surimi, Garnelen, Lachs und Thunfisch bestückt waren. Auch sämtliche Maki-Unterarten waren vertreten: Hosomakis, Temakis, Futomakis, Uramakis – eher bekannt als California Rolls. Zudem gab es weitere asiatische Gerichte wie Frühlingsrollen, gebratene Nudeln, Saté-Spieße, Schweinerippchen – alles frisch, schmackhaft und ansprechend präsentiert.

Die Auswahl an Vor- und Hauptspeisen war groß, wenn auch nicht rein japanisch. Das Laufband war stets voll, der Kellner hatte Mühe, die frisch zubereiteten Tellerchen unterzubringen. Desserts wie Sesambällchen, frische Orangen, Honigbananen und kleine Käsekuchen kamen bei uns gut, wenn auch selten an. Hier könnte man quantitativ durchaus aufstocken.

Der Service war in Ordnung, das flinke Personal bemühte sich mit einer freundlichen Routiniertheit um die Zufriedenheit der Gäste und einen reibungslosen Ablauf.

Collage Sushi King

Der Sushi King ist trotz des nüchternen Ambientes und der pragmatischen Einrichtung eine gute Anlaufstelle für alle, die gerne Sushi essen, dafür aber kein Vermögen ausgeben wollen. Hier gibt es Sushi satt zum fairen Preis. Für ein stilvolles Geschäftsessen oder ein romantisches Dinner ist es dagegen nicht zu empfehlen. Unbedingt reservieren!

Running Sushi

Sushi King, Radlsteg 1, 80331 München, Telefon: 24243619

Rechnung Sushi King

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Hirschau – 18. Mai 2013

Moderne Küche und Münchner Tradition – Essen, Feiern, Wohlfühlen in der Hirschau

Im Frühjahr 2013 übernahmen die Wirtsleute Wiggerl Hagn und Tochter Stephanie Spendler das Restaurant Hirschau mit dem bekannten Biergarten im nördlichen Teil des Englischen Gartens. Sie renovierten das historische Gebäude, der große gemütliche Festsaal wurde stilvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Großen Wert legt man auf Münchner Tradition, kombiniert mit einer modernen Küche: So finden sich bayerische Rinderspezialitäten, Gegrilltes vom Lavastein, Wokgerichte und Edel-Burger auf der Speisekarte.

Marinierter Spargel mit Erdbeervinaigrette und gegrillten RiesengarnelenBei unserem Besuch wählten wir die Viertel Rottaler Bauernente mit Apfelblaukraut, Kartoffel- und Semmelknödel (14,50 Euro), das Filetgulasch aus dem Wok, asiatisch gewürzt mit Chili, Sprossen, Paprika und Duftreis (19,90 Euro) sowie den marinierten Spargel mit Erdbeervinaigrette und gegrillten Riesengarnelen (15,50 Euro). Die Gerichte überzeugten durch stimmige Gewürze, gute Fleisch-/Fischqualität und einwandfreie Präsentation.

Wir wurden freundlich bedient, der Service war souverän. Die Räumlichkeiten der Hirschau sind sehr gepflegt, allein die wunderschöne Terrasse ist einen Besuch wert. Das alles hat natürlich seinen Preis. Die Hirschau bietet ihren Gästen nicht nur eine gehobene Küche mit gekochten und gegrillten Spezialitäten, sondern auch eine vielfältige Auswahl an bayerischen Gerichten in familienfreundlicher Atmosphäre. Sie eignet sich gleichermaßen für ein Geschäftsessen, wie für ein gepflegtes Abendessen zu zweit. Auch Feste lassen sich dort wunderbar feiern.

Viertel Rottaler Bauernente mit Apfelblaukraut, Kartoffel- und Semmelknödel

Eine Alternative zum teuren Restaurantbesuch: Der inmitten von riesigen Kastanien gelegene Biergarten lädt zum Brotzeit machen und Verweilen ein. Kinder können sich auf dem farbenfrohen Abenteuerspielplatz mit Klettermöglichkeiten, Seilbahn und Piratenschiff austoben. Ab und zu spielen Swing- und Jazzbands. Parkplätze sind vorhanden.

Hirschau München, Gyßlingstraße 15, 80805 München, Telefon: 36090490

Rechnung Hirschau

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Lohengrins – 16. Mai 2013

Bayerische Küche modern interpretiert – Klassiker und Kreationen im Lohengrins

Das Lohengrins, ein modernes bayerisches Wirtshaus mit gemütlichem Biergarten, liegt direkt an der Trambahnlinie 16 in Oberföhring. Es wird von Andreas und Christian Ertl sowie Josef Schlenc betrieben, die bereits im Königshof und im Bayerischen Hof Erfahrung sammelten. Auch die Marienburg in Denning und den Lindengarten in Trudering führen die jungen Gastronomen erfolgreich.

Das Lokal ist schlicht eingerichtet, durch die dunklen Parkettböden und Holztische entsteht ein gemütliches Ambiente.

Die Speisekarte setzt sich aus traditionellen bayerischen und beliebten internationalen Gerichten zusammen. Interessant lesen sich Kreationen wie Breznknödelcarpaccio oder Topfenhimbeerschmarrn. Eine gute Weinauswahl, edle Spirituosen und professionell zubereitete Cocktails runden das Angebot ab.

Spargelrisotto Bei unserem Besuch testeten wir vier Hauptgerichte: Das hausgemachte Spargelrisotto mit kleinem gemischtem Salat (10,90 Euro) kam bissfest und gut abgeschmeckt daher, die Maischolle Finkenwerder Art mit Speck-Zwiebel-Soße und kleinen Kartoffeln (15,50 Euro) war gut gewürzt, wenngleich die Soße etwas wässrig aussah. Das panierte Schnitzel mit Pommes frites (11,50 Euro) bestand aus zwei großen Stücken von der Schweinelende und war perfekt in Butter ausgebacken, die gebratene Truthahnkeule mit Breznknödel und gemischtem Gemüse (9,50 Euro) war überaus zart, die Soße kräftig.

Die Portionen waren allesamt reichlich, die Preise zivil. Uns überzeugte das Lohengrins durch eine qualitativ hochwertige Küche, die den Ansprüchen moderner Gaststättenkultur gerecht wird. Das Publikum war bunt gemischt, viele Gäste kamen aus dem Viertel.

Maischolle Finkenwerder Art mit Speck-Zwiebel-Soße und kleinen Kartoffeln

Besonders lobenswert ist das sehr freundliche Personal. Auch mit Kindern ist ein Besuch im Lohengrins zu empfehlen. Es gibt einen Spielplatz sowie spezielle Kindermenüs, die Bedienungen sorgen mit Malvorlagen und bunten Stiften für Abwechslung.

Lohengrins, Cosimastraße 97, 81925 München, Telefon: 9592742

Rechnung Lohengrins

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Goldene Lilie – 30. April 2013

20 Jahre Kanton-Küche – Chinesisch essen am Zamilapark

Die Goldene Lilie in Zamdorf ist ein Familienbetrieb, den es schon seit mehr als 20 Jahren gibt. Hier versteht man die Kochkunst als Teil der chinesischen Kultur, aber auch das Arrangement der Speisen ist für Besitzer Keung Wu von großer Bedeutung. Er spricht von der „Seele eines Gerichts“.

Die Speisekarte des China-Restaurants ist sehr umfangreich, es gibt die typischen Standardgerichte unterteilt nach Huhn, Ente, Schwein, Rind, Fisch, dazu vegetarische Speisen, Reis- und Nudelgerichte sowie einige Menüs.

Hühnerfleisch Gung-Bao Wir wählten das Abendmenü Knusprig gebackene Ente mit Gemüse in pikanter Sauce und gebackenes Hühnerfleisch süß-sauer mit Salatgarnitur, dazu eine Frühlingsrolle als Vorspeise (14,50 Euro), sowie Hühnerfleisch Gung-Bao – Zartes Hühnerfleisch mit Gemüse in pikanter Szechuan-Sauce mit Peking-Suppe als Vorspeise (11 Euro).

Insgesamt waren wir mit Geschmack und Arrangement der Speisen zufrieden, die Frühlingsrolle kam knusprig und goldgelb daher, das Fleisch war zart, das Gemüse frisch. Die Suppe hätte allerdings etwas mehr Schärfe vertragen. Die Nachspeise, Ananas gebacken mit Honig, Mandeln und Vanilleeis (5 Euro), erwies sich als würdiger Abschluss.

Abendmenü: Knusprig gebackene Ente mit Gemüse in pikanter Sauce und gebackenes Hühnerfleisch süß-sauer mit SalatgarniturDer Service war zuvorkommend und äußerst freundlich, nie aufdringlich. Zum Schluss gab es ein kleines Körbchen mit Plätzchen, Erdnüssen, Schokolinsen und Kaubonbons, dazu den üblichen Pflaumenwein.

Fazit: Die Goldene Lilie ist ein angenehmes Lokal mit gutem
Standardessen, das sich jedoch noch deutlicher von anderen China-Restaurants
abheben könnte. Es gibt günstige Mittagsmenüs, auch am Wochenende, das
Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Alle Speisen sind auch zum Mitnehmen
erhältlich. Ein Restaurant, das man besuchen kann, wenn man in der Nähe ist.

Goldene Lilie, Stefan-George-Ring 20, 81929 München, Telefon 9302570

Rechnung Goldene Lilie

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Milagros – 28. April 2013

Wunder auf mexikanisch – Authentische Cocina am Viktualienmarkt

Riesige Cocktailpitcher, frittiertes Fleisch und Tanz auf den Tischen? Dieses Bild hat der Europäer vom herkömmlichen Partymexikaner. Das Milagros ist anders. In dem Restaurant am Viktualienmarkt gibt es keine billige Tex-Mex-Küche, sondern mexikanische Spezialitäten, authentisch und frisch.

Die Inneneinrichtung des Restaurants ist stimmig. Handgefertigte Fliesen, eindrucksvolle Kunstobjekte und farbige Dekorationen versprühen mexikanisches Flair. Die offene Küche zaubert eine interessante Atmosphäre.

Der Name des Restaurants bedeutet „Wunder“ – und das sollen die Gäste hier auch erleben: ein kulinarisches Wunder. Die Speisekarte hat Bilder wie ein Märchenbuch und untermauert das authentische Gefühl. Neben einem breiten Angebot an mexikanischen Gerichten gibt es auch Agua Frescas, Erfrischungsgetränke aus frischen Früchten und stillem Wasser, die in Mexiko äußerst beliebt sind.

Auch wir waren vom frischen Melonensaft (0,4l/3,90 Euro) sehr angetan. Die Combinación de Salsas (9,90 Euro) überzeugte uns ebenfalls. Hier wurden uns vier verschiedenen Salsas mit hausgemachten Totopos/Maischips serviert: Salsa de Chilpotle mit Chilis und Rotwein, Salsa Mexicana mit gehackten Tomaten, Zwiebeln, Koriander, Limettensaft und einer Prise Serrano-Chili, Sikil P’aak, ein cremiger Maya-Dip aus gerösteten Kürbiskernen, Tomaten und Orangensaft, und Guacamole mit frischen Avocados, Zwiebeln, Knoblauch und Limetten.

Fajitas con Steak Arrachera, mariniertes Entrecote vom Rind, serviert auf heißer Platte mit frischer Guacamole, Frijoles Borrachos (Bohnenmousse), Verduras Asadas (geröstetes Gemüse) und WeizentortillasZur Hauptspeise wählten wir Al Pastor, mit dem Spezialgewürz Ajoite mariniertes Schweinefleisch, serviert mit geschmorten Zwiebeln mit Ananas (15,90 Euro) sowie Fajitas con Steak Arrachera, mariniertes Entrecote vom Rind, serviert auf heißer Platte mit frischer Guacamole, Frijoles Borrachos (Bohnenmousse), Verduras Asadas (geröstetes Gemüse) und Weizentortillas (16,90 Euro). Das in Olivenöl mit Knoblauch und mexikanischen Kräutern marinierte Gemüse, das sich aus Zucchini, Paprikaschoten und roten Zwiebeln zusammensetzte, war perfekt gegart, das Rindfleisch einwandfrei medium gebraten. Auch das Schweinefleisch war wunderbar mariniert und angenehm scharf. So sah man darüber weg, dass der Reis etwas fad schmeckte.

Al Pastor, mit dem Spezialgewürz Ajoite mariniertes Schweinefleisch, serviert mit geschmorten Zwiebeln mit Ananas

Zum Dessert nahmen wir Frutas Tropicales Michocano (5,90 Euro). Der leichte und leckere Mix aus frischen tropischen Früchten der Saison, klein gewürfelt mit Joghurt und Minze, war ein feiner Abschluss.

Fazit:

Das Milagros hebt sich deutlich vom Standard-Mexikaner ab. Dem landestypischen Personal gelingt es, mit seiner dynamischen und erfrischenden Art ein Stück Mexiko nach München zu bringen. Die Atmosphäre in dem liebevoll gestalteten Restaurant ist lebendig, das Ambiente ausgefallen, das Essen hervorragend. Preislich zählt das Lokal eher zum oberen Drittel, ist aber der Qualität angemessen. Denn das Milagros ist mehr als ein Restaurant, es ist eine wundervolle Erfahrung. Unbedingt reservieren!

Milagros, Frauenstraße 9, 80469 München, Telefon 2323872929

Rechnung Milagros

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Olympia – 23. April 2013

Mehr als Gyros und Tzatziki – Guter Grieche im Gewerbegebiet

Das griechische Restaurant Olympia dürfte manchen noch unter dem vorherigen Namen Yamas Taverna bekannt sein: So hieß das Lokal am Schatzbogen bis zu seiner Umbenennung vor rund einem Jahr. Von außen eher unscheinbar, ist das Ambiente im Inneren doch recht ansprechend – rustikal, viel Holz, dezente Dekoration.

Die Speisekarte enthält typische griechische Spezialitäten, viel Fisch, viel Gegrilltes. Wir entschieden uns zunächst für Pikilia – Gemischte warme Vorspeisen mit Köstlichkeiten des Hauses (11,50 Euro), darunter zypriotischer Käse, Sardinenfilets, gefüllte Blätterteigtaschen mit Spinat und Fetakäse und gebratene Zucchinichips.

Schweinefilet mit Metaxa-Dijon-Senf-Sahne-Sauce Als Hauptspeise wählten wir Schweinefilet mit Metaxa-Dijon-Senf-Sahne-Sauce (15,50 Euro), Bifteki – Hackfleischsteak mit Käse gefüllt (10,80 Euro) und Kalamaria-Garides, Baby Calamares und Scampis vom Grill (14,80 Euro). Alle Gerichte waren ansprechend angerichtet, gut gewürzt und sehr schmackhaft, die Portionen reichlich. Zum Schweinefilet gab es Butterreis und Salat, das Bifteki wurde mit Pommes frites, gemischtem Salat und Joghurt-Minze-Dip serviert, der Calamari-Scampi-Teller mit Rosmarinkartoffeln, mediterranem Gemüse und Aioli-Sauce.

Ob frisches Gemüse, gebratenes Fleisch oder Fisch: Küchenchef Apostolos zeigt, dass die griechische Küche weit mehr zu bieten hat als Gyros und Tzatziki. Auch das Personal war überaus freundlich und zuvorkommend, leider war das Lokal nur sehr spärlich besucht. Die Lage im Gewerbegebiet am Moosfeld scheint für das Abendgeschäft nicht optimal. Das Restaurant bietet allerdings einen gepflegten und günstigen Mittagstisch an, der sehr gut angenommen wird. Zahlreiche Büros befinden sich in unmittelbarem Umfeld.

Kalamaria-Garides, Baby Calamares und Scampis vom Grill

Olympia, Schatzbogen 43, 81829 München, Telefon 42079090

Rechnung Olympia

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Rüen Thai – 10. April 2013

Wild und Wein im Westend – Kulinarische Genüsse aus Südthailand

Rüen Thai, die Villa Thai, gehört zu den gehobenen und preisgekrönten Restaurants Münchens, an der Eingangstür prangen Aufkleber von Testergebnissen des Gault Millau. Anuchit Chetah, der das rustikal-elegante Restaurant 1990 im Westend eröffnete, bietet landestypische Küche und südthailändische Spezialitäten in Verbindung mit erlesenen Weinen aus aller Welt. Die Schwerpunkte der Küche sind die verschiedenen Currys und Seafood, aber auch Hirsch- und Kalbslebergerichte. Die Weinkarte umspannt den Erdball: von Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Kalifornien bis Australien.

Nachdem wir sehr freundlich empfangen wurden, nahmen wir an einem der vielen kleinen Tische Platz. Ein charmanter Kellner servierte uns vorneweg Krabbenchips mit Erdnusssoße. Die Speisekarte ist sehr umfangreich, der Schärfegrad der Gerichte wird nach Wunsch angepasst. Zur Vorspeise entschieden wir uns für Tom Kha Gung – Suppe mit Kokosmilch, Kha-Gewürz und Hummerkrabben (6,50 Euro) und Salat Kaekh – Gemischter Salat mit Ei und Erdnuss-Sauce (6,50 Euro).

Gäng Kua Saparot Guang – Hirschlende als thailändisches Spezialcurry mit Bambus und AnanasDie Hauptspeisen wählten wir traditionell und exotisch. Zum einen gab es Gäng Curry Gai – Gelbes Curry mit Huhn (15,50 Euro), ein sehr mildes, cremiges Curry mit zartem Fleisch und frischem Gemüse. Da Wildspezialitäten für ein thailändisches Restaurant doch recht ungewöhnlich sind, probierten wir Gäng Kua Saparot Guang – Hirschlende als thailändisches Spezialcurry mit Bambus und Ananas, würzig und scharf (23 Euro) – und waren überwältig: zum einen vom exzellenten Wild-Geschmack, der dem ohnehin aromatischen Gericht eine einzigartige Note verlieh, zum anderen von der Schärfe des Gerichts; scharf war hier wirklich thai-scharf!

Zur Nachspeise gab es Kao Niew Mamoang – Mango mit thailändischem Klebreis (9,50 Euro), eine herrlich-fruchtige Mangonachspeise, sowie Royal Tropical Fruit – Gemischte tropische Früchte mit Kokos-Grand-Marnier-Sauce und Vanilleeis (8,50 Euro), ebenfalls ein würdiger Abschluss!

Das Personal war authentisch und freundlich, der angenehme Service trug – trotz der in die Jahre gekommenen Einrichtung und der eng platzierten Tische – zum unverwechselbaren Charme des Lokals bei. Auch die Inhaber schenkten gerne ein Lächeln und ein freundliches Wort, hier merkt man die langjährige Erfahrung in der Topgastronomie.

Niew Mamoang – Mango mit thailändischem Klebreis Das Rüen Thai gehört definitiv zu den höherklassigen, aber auch höherpreisigen Restaurants Münchens. Es hebt sich von der Masse der üblichen Thai-Lokale gekonnt ab. Die typische Geschmacksvielfalt und Schärfe der thailändischen Küche kommen hier wunderbar zur Geltung, die Weinkarte ist für einen Asiaten bemerkenswert. Eine Reservierung ist zu empfehlen, das Restaurant ist meist sehr gut besucht.

Rüen Thai, Kazmairstraße 58, 80339 München, Telefon 503239

Rechnung Rüen Thai

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